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Die Spielautorentage und das Ruhrgebiet

Thomas testet beim Spielautorentag mit Olli seinen Prototyp „Schichtwechsel“Angefangen haben die Spielautorentage im Mittleren Ruhrgebiet in Bochum. Neben der Möglichkeit, ihre Spiele-Prototypen im Kollegenkreis auszuprobieren und sich fachkundigen Rat einzuholen, bot der Initiator dieser langlebigen Veranstaltungsreihe, Karsten Höser, den Spieleautoren weitere Hilfestellungen an, wie seine Zeitschrift „Spiel & Autor“ oder seine Dienste als Spiel-Lektor.

Veranstaltungsort war ein Gemeindehaus in Langendreer, nur wenige Kilometer vom offiziellen Mittelpunkt der Metropole Ruhr entfernt. Was Karsten damals noch nicht vorhersehen konnte: Der Treffpunkt liegt ziemlich genau in der Mitte zwischen den beiden heutigen Standorten.

In Bochum war auch Thomas Spitzer regelmäßiger Teilnehmer der Autorentreffen. Hier brachte er zwei Prototypen seiner inzwischen erfolgreich veröffentlichten „Kohle-Trilogie“ auf den Tisch: zuerst das Spiel „Kohle & Kolonie“ und später den „Haspelknecht“.

Seit Anfang 2019 finden die Spielautorentage etwas weiter westlich, in Essen statt. Das dortige Unperfekthaus wird von den Teilnehmern als angenehmer und kreativer Ort geschätzt. In der Essener City gelegen, befindet es sich fußläufig zum Stammhaus der Familie Krupp. Dort begann die Erfolgsgeschichte des Industrieunternehmens Krupp, das sich Mitte des 19. Jahrhunderts zum größten in Europa entwickelte. Nach dem geographisch interessanten Startpunkt hatte die Veranstaltungsreihe einen geschichtlich relevanten Standort mit Verbindung zum Ruhrgebiet gefunden.

Nun, im August 2020, fand der erste Spielautorentag im Jugendtreff Sölde in Dortmund statt. Das Haus steht unweit des Quellteichs der Emscher, der von hier aus in 20 Minuten zu Fuß zu erreichen ist. Der Fluss ist untrennbar mit der industriellen Entwicklung der Großstädte im Ruhrgebiet verbunden, das er von hier aus in seiner vollen Länge nach Westen durchfließt.

Gesamtansicht des Prototyps „Schichtwechsel“ von Thomas SpitzerBei diesem Treffen ergriff auch Thomas Spitzer wieder die Gelegenheit teilzunehmen und war mit seinem Prototyp „Schichtwechsel“ zu Gast. Zurzeit ist er dabei, sein neues Spiel zur Produktionsreife zu bringen. Auf leicht zu spielende und unterhalsame Weise hat er sich erneut dem Thema Bergbau gewidmet und steht kurz vor der Vollendung einer „Kohle-Quadrologie“.

So breitet sich der Spielautorentag nicht nur räumlich rund um das Zentrum des Ruhrgebiets an bedeutsame Orte aus, sondern wird sogar inhaltlich mit Themen aus dem Ballungsgebiet begleitet.

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